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Baden-Württemberg passt die Regelungen zum Tätigkeitsverbot bei asymptomatischem positiv getestetem medizinischem Personal an. Dies erfolgt auf ausdrücklichen Wunsch der Krankenhäuser. Die entsprechende Corona-Verordnung Absonderung tritt am Montag (25. Juli) in Kraft. Für positiv auf das Coronavirus getestete Beschäftigte in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen gilt derzeit ein Tätigkeitsverbot bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis des Erregers. Künftig kann die Einrichtungsleitung im Einzelfall das bisher bestehende Tätigkeitsverbot bei medizinischem Personal in Kliniken und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen aussetzen, sofern die Beschäftigten ab dem 6. Tag des Erstnachweises von SARS-CoV-2 keine typischen Symptome einer Erkrankung mit dem Coronavirus mehr aufweisen. Für die Beschäftigten besteht jedoch die Pflicht zur Selbstüberwachung auf die typischen SARS-CoV-2-Krankheitssymptome sowie die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) in der jeweiligen Einrichtung bis zum 15. Tag nach dem Erstnachweis. Mit den Anpassungen wird unter anderem auf die aktuell angespannte Situation in den Klinken reagiert. Von der Ausnahmeregelung zum Tätigkeitsverbot kann nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn aufgrund des Personalmangels die Versorgung vor Ort nicht mehr gewährleistet werden kann. Darüber hinaus wird diese Einzelfallentscheidung Einrichtungen eingeräumt, die über eine besonders hohe Hygieneexpertise verfügen.         Die Corona-Verordnung Absonderung finden Sie hier:  https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/  

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Der Krieg in der Ukraine lässt wohl niemanden von uns kalt. Viele wollen helfen. Wie Sie in Siegelsbach vor Ort helfen können und was zu beachten ist, wenn Sie evtl. schon Bekannte aus der Ukraine aufgenommen haben, lesen Sie hier. Wie können Sie helfen? 1. Sie möchten eine Unterkunft für geflüchtete Menschen zur Verfügung stellen: •  Bitte senden Sie Ihr Angebot an gemeinde@siegelsbach.de oder melden Sie sich telefonisch unter 07264/9150-0 Unter diesen Kontaktdaten können Sie sich auch melden, wenn Sie eine Unterkunft für Geflüchtete suchen. •  Welche Angaben benötigen wir?  Ihren Vor- und Zunamen  Ihre Unterbringungsmöglichkeit mit Angabe der Größe (Haus, Wohnung, Zimmer etc.)  Wie viele Personen untergebracht werden können  Ihre Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) •   Wohnungen über 150 m² können Sie auch direkt an das Landratsamt Heilbronn melden: telefonisch unter 07131/994-7200, per E-Mail unter wohnraumsuche@landratsamt-heilbronn.de •  Alternativ können Sie Ihr Angebot auch auf dem bundesweiten Portal unter https://unterkunft-ukraine.de/ melden. 2. Sie haben bereits jemanden aus der Ukraine bei sich aufgenommen: •  Zunächst ist eine Anmeldung beim BürgerBüro erforderlich. E-Mail: gemeinde@siegelsbach.de •  Anschließend melden Sie sich bitte bei der Ausländerbehörde der Stadt Bad Rappenau: E-Mail: auslaenderamt@badrappenau.de, Tel. 07264/922-333 oder 922-331 •  Info-Hotline Ukraine: Für Fragen rund um das Thema Geflüchtete aus der Ukraine hat das Landratsamt eine Info-Hotline unter der Nummer 07131/994-1140 eingerichtet. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr. 3. Sie möchten sich ehrenamtlich einbringen: •  Wenn Sie Geflüchtete und Helfer in Siegelsbach unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an den Arbeitskreis Asyl telefonisch unter 0179/6129796 oder per Mail an info@kasprzik.net Bitte teilen Sie uns Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse mit und nennen Sie uns den Bereich, in dem Sie helfen möchten bzw. wie viel Zeit Sie erübrigen können. •  Viele Einsatzmöglichkeiten sind denkbar, z.B. Hilfe bei Behördengängen oder Arztbesuchen oder beim Ausfüllen von Formularen  ... Gesucht werden dringend auch Personen, die ukrainisch sprechen und dolmetschen können. 4. Sie möchten Geld spenden: Wenn Sie die Menschen in der Ukraine mit Geldspenden unterstützen möchten, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen Informationen zu seriösen Hilfsorganisationen einschließlich Bankverbindungen: https://www.dzi.de/dzi-spenden-info-nothilfe-ukraine-2/ Weitere Informationen rund um die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine finden Sie hier: •  Das Land Baden-Württemberg hat auf seiner Homepage erste Informationen zu aufnahme-, leistungs- und aufenthaltsrechtlichen Fragen rund um die Ukraine erstellt: https://www.justiz-bw.de/,Lde/Startseite/Auslaender+und+Fluechtlingspolitik/FAQ •  Auch der Landkreis hat auf seiner Internetseite unter www.landkreis-heilbronn.de wichtige Informationen für die Region zusammengestellt. •  Bundesamt für Migration und Flüchtlinge: https://www.bamf.de/DE/Themen/AsylFluechtlingsschutz/ResettlementRelocation/InformationenEinreiseUkraine/informationen-einreise-ukraine-node.html •  Bundesinnenministerium: https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/ministerium/ukraine-krieg/faq-liste-ukrainekrieg.html Wir danken allen Privatpersonen, Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Betrieben, die sich einbringen und den Menschen aus der Ukraine und in der Ukraine helfen.

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Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, nun starten ab Montag, 16. Mai 2022 die Befragungen im Rahmen des Zensus 2022 im Landkreis Heilbronn. Rund 66.000 Personen im Kreis werden bis Ende Juli Besuch von Interviewern - sogenannten Erhebungsbeauftragten - erhalten. Damit gehört die Erhebungsstelle im Landratsamt Heilbronn zu einer der größten in Baden-Württemberg, vergleichbar mit der Stadt Stuttgart. Teilnehmende an der Befragung erhalten in der Regel vorab eine schriftliche Terminankündigung von einer Interviewerin oder einem Interviewer. Wenn ein Haushalt für den Zensus ausgewählt wurde, sind grundsätzlich alle in diesem Haushalt lebenden Personen zur  Auskunft verpflichtet, unabhängig vom Alter oder Staatsbürgerschaft. Für die kurze persönliche Befragung kann auch ein volljähriges Haushaltsmitglied stellvertretend für alle anderen antworten. Die vom Landkreis beauftragten Interviewer können sich ausweisen, bei Unsicherheit hilft die Erhebungsstelle des Landkreises gerne weiter. Befragte müssen die Interviewerin bzw. den Interviewer nicht in ihre Wohnung lassen. Es besteht keine Pflicht zum Gewähren des Einlasses. Die Befragung kann zum Beispiel auch vor der Tür durchgeführt werden. Der Zensus 2022 wird nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union durchgeführt, wobei nach dem Zufallsverfahren Adressen von etwa 15 % der Bevölkerung ausgewählt werden. Hierbei sollen unter anderem die bestehenden Verwaltungsregister und nicht die Bürgerinnen und Bürger selbst überprüft werden. Deshalb unterliegt der Zensus einem strengen Rückspielverbot. Das bedeutet, dass alle Erkenntnisse, die im Zusammenhang mit den Erhebungen gewonnen werden, nicht an andere Stellen weitergegeben werden dürfen. Der Zensus dient als wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage für Politik, Verwaltungen und Wirtschaft. Auf Grundlage des Zensus können Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel der Bau von Schulen und Kindertagesstätten, besser geplant werden. Nicht zuletzt liefert der Zensus wichtige Daten für die Wissenschaft und wird zudem als Datengrundlage für viele amtliche Statistiken herangezogen. Ziel ist es, dass politische Entscheidungen nicht allein auf Grundlage von Registern, sondern auf Basis der realen Gegebenheiten vor Ort getroffen werden und die Maßnahmen dort ankommen, wo sie auch tatsächlich gebraucht werden. Weitere Informationen erhalten Auskunftspflichtige bei der Erhebungsstelle Zensus 2022 des Landratsamtes Heilbronn telefonisch unter 07131/27563-0 oder auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-heilbronn.de/zensus2022. Antworten auf häufige Fragen und Erklärvideos zum Zensus 2022 sind auch auf der Internetseite des Statistischen Bundesamtes unter www.zensus2022.de abrufbar.

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