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Sicherlich sind Ihnen schon die grünen Kreuze aufgefallen, die viele unserer Berufskollegen in der Feldflur aufgestellt haben. Diese stehen für die Sorgen der landwirtschaftlichen Familien um die Zukunft ihrer Betriebe. In Baden-Württemberg läuft derzeit die Unterschriftenaktion für das Volksbegehren Artenschutz: „Rettet die Bienen". Wir haben eine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Informieren Sie sich über die Inhalte und vor allem deren Folgen. Viele Punkte klingen erst einmal gut, sinnvoll und unterstützenswert. Aber wie bei jeder Unterschrift zählt auch hier das sprichwörtliche Kleingedruckte. Warum wir als landwirtschaftlicher Ortsverein Siegelsbach das Volksbegehren trotz richtiger Ziele ablehnen, bedarf daher einer Erklärung. Eine Forderung des Volksbegehrens ist zum Beispiel, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in vielen Schutzgebieten zu verbieten. Diese Gebiete sind jedoch nicht trotz, sondern vor allem auch wegen unserer Bewirtschaftung zu dem geworden, was sie heute so schützenswert macht. Das Pflanzenschutzmittelverbot trifft konventionelle wie auch ökologisch wirtschaftende Betriebe gleichermaßen. Damit können wir unsere Pflanzen auf dem Acker, dem Weinberg oder der Obstwiese im Krankheitsfall nicht ausreichend schützen und sie Ihnen, als Konsumenten, nicht in gewohnter Menge und Qualität zur Verfügung stellen. Die im Gesetzentwurf genannten Ausnahmeregelungen sind in der Praxis nicht umsetzbar. Wir Familienbetriebe verlieren durch das Volksbegehren unsere Perspektive. Einige wenige Worte reichen jedoch nicht aus, um alle Aspekte eines so vielseitigen und spannenden Systems wie der Landwirtschaft zu erklären. Sprechen Sie gerne mit uns. Denn miteinander sprechen hilft allen Seiten, Missverständnissen vorzubeugen und zu verstehen, warum wir für den Artenschutz aber gegen das Volksbegehren sind. Die Siegelsbacher Landwirte

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Es wurde von Seiten der Gemeindeverwaltung vermehrt festgestellt, dass Hecken, Sträucher und Bäume auf privatem Gelände in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen. Es wird darauf hingewiesen, dass nach Art. 28 Abs. 2 des Straßengesetzes Anpflanzungen aller Art so angelegt werden müssen, dass sie nicht in den Lichtraum der Straße und des Gehweges ragen oder die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs, auch der Fußgänger, beeinträchtigen. Die Anlieger an den öffentlichen Straßen und Wegen, dazu zählen auch Feldwege und Gehwege, werden gebeten, Bäume und Sträucher, die verkehrsbehindernd in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragen, so zurückzuschneiden, dass die Verkehrsteilnehmer und Fußgänger nicht beeinträchtigt werden. An Straßenmündungen und Kreuzungen müssen Hecken, Sträucher und andere Anpflanzungen stets so nieder gehalten werden, dass eine ausreichende Übersicht für die Kraftfahrer gewährleistet ist. Diese Anpflanzungen dürfen im Allgemeinen nicht höher als 80 cm sein. Verkehrszeichen und Straßenlaternen dürfen nicht verdeckt werden. Die Anpflanzungen sind so zurückzuschneiden, dass die Verkehrszeichen von den Verkehrsteilnehmern ständig rechtzeitig ohne Sehbeeinträchtigungen wahrgenommen werden können. Die Anlieger können durch rechtzeitigen Rückschnitt der Bäume, Sträucher und Hecken mithelfen, Unfälle zu vermeiden und sich selbst unter Umständen viel Ärger ersparen. Es wird um entsprechende Beachtung gebeten. Ihre Gemeindeverwaltung.

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