Leistungen

Vorkaufsrecht der Gemeinde - Negativzeugnis beantragen

Bei Übertragungen von Grundstücken hat die Gemeinde in bestimmten Fällen ein Vorkaufsrecht. Dies besteht beispielsweise bei

  • Grundstücken, für die der Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke festlegt und
  • Grundstücken, die in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet liegen.

Wollen Sie ein Grundstück erwerben, benötigen Sie ein Negativzeugnis, damit das Eigentum im Grundbuch umgeschrieben werden kann. Mit dem Negativzeugnis bestätigt die Gemeinde Ihnen, dass sie

  • kein Vorkaufsrecht für das Grundstück hat oder
  • dieses nicht ausübt.

Zuständige Stelle

die Gemeinde-/Stadtverwaltung, in deren Bezirk das Grundstück liegt

Gemeinde Siegelsbach

Persönlicher Kontakt

Frau Marliese Dorsch

Bürgerbüro, Bauamt

Telefon+49 (7264) 9150-24
Fax+49 (7264) 9150-40
Raum Zimmer 1
Herr Eckhard Gramling

Bauhofleiter

Telefon+49 (7264) 9150-29
Mobiltelefon+49 (174) 3120291
Fax+49 (7264) 9150-29
Raum Bauhof
Frau Jutta Gugler

Standesamt, Bürgerbüro

Telefon+49 (7264) 9150-45
Fax+49 (7264) 9150-40
Herr Tobias Haucap

Bürgermeister

Telefon+49 (7264) 9150-22
Mobiltelefon+49 (1520) 2135183
Fax+49 (7264) 9150-40
Raum Zimmer 5
Frau Büsra Mutlu

Büro Bürgermeister

Telefon+49 (7264) 9150-33
Fax+49 (7264) 9150-40
Raum Zimmer 3
Frau Annika Trunk

Kasse, Steueramt

Telefon+49 (7264) 9150-26
Fax+49 (7264) 9150-40
Raum Zimmer 6

Leistungsdetails

Voraussetzungen

keine

Verfahrensablauf

Die Verkäufer- oder die Käuferseite muss der Gemeinde den Inhalt des Kaufvertrags mitteilen. In den meisten Fällen übernimmt dies der beurkundende Notar oder die beurkundende Notarin. Er oder sie beantragt schriftlich die Ausstellung des Negativzeugnisses bei der Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

Erforderliche Unterlagen

keine

Kosten

Die Höhe der Gebühren für ein Negativzeugnis richtet sich nach der kommunalen Gebührensatzung. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Stelle.

Bearbeitungsdauer

Will die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht ausüben, muss sie dies den Beteiligten und dem Notar bzw. der Notarin schriftlich innerhalb von zwei Monaten mitteilen.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Wirtschaftsministerium hat dessen ausführliche Fassung am 04.12.2018 freigegeben.