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Historisches & Geschichte

Die Geschichte Siegelsbachs

Bevor die Gemeinde Siegelsbach erstmals urkundlich erwähnt wurde, war sie wohl nach erfolgter Rodung der umfangreichen Wälder zwischen Elsenz und Neckar durch das Wormser Bistum bereits Siedlungsraum für junge Bauernsöhne.

Im November 1258 in einem gerichtlichen Schiedsverfahren in Speyer wurde ein Streit über ein Hofgut und ein Waldstück zwischen dem Ritterstift Wimpfen und dem Ritter von Ehrenberg schließlich beigelegt und schriftlich dokumentiert. Dieser Schiedsspruch wurde letztlich zur Geburtsurkunde der Gemeinde.

Siegelsbach im Mittelalter

In der Folgezeit wurde Siegelsbach vor allem in Kaufurkunden, Schenkungen und Lehensverleihungen genannt. Am 16. April 1554 erlassen die Herren von Hirschhorn jedoch ein Weistum (eine Dorfordnung) für Siegelsbach, in der das ganze dörfliche Leben, wirtschaftlich, rechtlich und finanziell bis ins Kleinste geregelt wurde. Darüber hinaus enthielt es genaue Angaben über den Ort und seine Bewohner, Flurnamen und vieles mehr.

Die Bevölkerung lernte sich mit den Bestimmungen zu arrangieren bis im Jahr 1698 das Hirschhornsche Lehen nach deren Aussterben an die Familie von Wiser, einem ursprünglich österreichischen Adelsgeschlecht, vergeben wurde. Zuzüglich zu den bereits bestehenden Abgaben und Lasten erhoben die neuen Herren weitere Steuern und Frohnden. Vor allem die ständigen Botendienste, die zuweilen bis zu einem Dutzend Siegelsbacher ständig zu beschäftigen vermochten, waren den Siegelsbachern ein Dorn im Auge. Eine Beschwerde beim Kreisdirektorium im August 1810 in Mannheim brachte den Siegelsbachern auch keine Abhilfe, im Gegenteil, man drohte ihnen mit „Militärischer Exekution“. Wehrhaft, wie die Siegelsbacher einmal sind, kam es letztlich zu derselben und die Gemeinde war nur durch Waffengewalt zur Weiterzahlung ihrer Abgaben zu bewegen.

Weitere 20 Jahre später wurden die Herrenfronden und Frongelder schließlich gesetzlich abgeschafft. So sehr die Siegelsbacher unter ihren Grundherren zu leiden hatten, verdanken sie ihnen die Erbauung des Siegelsbacher Schlosses, dessen 300 jähriges Bestehen die evangelische Kirchengemeinde im Jahr 2004 feiern konnte. Ausgerechnet die evangelische Kirchengemeinde feierte dieses Jubiläum. Machten doch die Erbauer des Schlosses von dem Grundsatz „Cuius regio, eius religio“ (Wessen das Land, dessen die Religion) Gebrauch und machten das protestantische Dorf zur katholischen Gemeinde. Aber der Graf konnte ihnen nicht ihre religiöse Gesinnung nehmen, wohl aber das Betreten der ehemals protestantischen Kirche verwehren und sie zur Ausübung des Gottesdienstes aufs Rathaus verweisen. So kam es, dass die evangelischen Siegelsbacher erst im Jahr 1769 wieder eine eigene Kirche einweihen konnten und erst 100 Jahre später wieder einen eigenen Pfarrer bekamen.

Diese religiösen Wirren hatten ihre Wirkung bis weit in das 20. Jahrhundert hinein und förderten manches Kuriosum zu Tage. Ein solches war auch der Erwerb des Wiserschen Schlösschens als Pfarrhaus und späteren Kindergarten für die evangelische Kirchengemeinde im Jahr 1861.

Bis zur Flurbereinigung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es getrennt durch die Alte Neckarmühlbacher Straße einen evangelischen und einen katholischen Friedhof und bis heute hat die kleine Gemeinde zwei konfessionelle Kindergärten. Dank der Bemühungen beider Kirchengemeinden herrscht aber heute ein ökumenisch geprägtes Miteinander.

In Siegelsbach bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938.

Vom Bauerndorf zum Militärstandort

Der Kraichgau ist ein uraltes Kulturland und Dank seiner fruchtbaren Löslehmböden ein ideales Bauernland. Vor allem die Römer brachten den Wein– und Ackerbau mit auch in diese Gegend. So war Siegelsbach über viele Jahrhunderte von der Landwirtschaft und ihrem Lebensrhytmus geprägt.

So erging es den Siegelsbacher Bürgern ebenso wie vielen anderen Dörfern im Kraichgau auch. Durch Bauernkriege und französische Raubkriege geschwächt, litt man zu jener Zeit unter den Lebensbedingungen und so ist es nicht verwunderlich, dass viele ihr Heil in Übersee suchten. Die Akten des Generallandesarchivs benennen 246 Personen, das dürfte etwa ein Drittel der damaligen Bevölkerung gewesen sein, die nach Amerika auswanderten.

Unter der Naziherrschaft und mit Beginn des 2. Weltkriegs sollte künftig die Weltgeschichte noch enger mit der Geschichte Siegelsbachs verbunden werden. 1938 zwang man die Verantwortlichen der Gemeinden Siegelsbach, Wagenbach und Obergimpern zusammen etwa 200 ha ihres Waldbesitzes an das Deutsche Reich zu verkaufen. Der Erlös, sogenannte Reichsschatzanweisungen, sollten schließlich Opfer der Währungsreform werden, wodurch die Gemeinde keine müde Mark sah für ihren „Bauernwald“.

Im Gegenteil, fortan musste die Gemeinde mit vielen Belastungen leben, wenn auch durch den Aufbau und späteren Betrieb der Heeresmunitionsanstalt oder kurz „Muna“ so mancher Handwerker Aufträge bekam.

Zu leiden hatte man gegen Ende des 2. Weltkrieges am 25. Februar und am 2. März des Jahres 1945 vor allem unter zwei verheerenden Bombenangriffen, die zwar wie durch ein Wunder nicht das eigentliche Dorf trafen, aber die „Muna“ zerstörten und mit ihr fast alle Fensterscheiben der Dorfbevölkerung. Bis heute haben die Gemeinde und die Eigentümer der Flächen mit sog. Rüstungsaltlasten ihre leidige Müh und so manchen Blindgänger vermutet man noch auf dem Militärgelände. Dieses haben sich nach einem kurzen Ausflug in das Wirtschaftsleben nach dem Kriege die Amerikaner und die Bundeswehr als Stützpunkte für Waffenlagerung und Gerätehauptdepot aufgeteilt.

Nach dem Ende des kalten Krieges räumten zunächst die Amerikaner im Jahr 1992 das Feld, während auch die Bundeswehr im Jahr 1996 verkündete, man werde künftig auf das Siegelsbacher Depot verzichten können.

Siegelsbach heute

Der Strukturwandel und die schlechten Einkommensvoraussetzungen in der Landwirtschaft führten auch im fruchtbaren Kraichgau dazu, dass immer weniger Menschen ihr Brot damit verdienten. Immer mehr machten sich auf, um im nahen Heilbronn oder im Audiwerk in Neckarsulm ihr Geld zu verdienen. Auch bei der Bundeswehr und beim Siegelsbacher Kosmetikhersteller Mann & Schröder, der nach dem 2. Weltkrieg aus den Wurzeln der ehemaligen Süddeutschen Öl & Fettwarenfabrik entstand, und deren Begründer die Gebrüder Grötzinger aufgrund ihrer jüdischen Abstammung während der Naziherrschaft nach Amerika ausgewandert waren, fanden viele Siegelsbacher neue Arbeit.

Um die aufgegebenen Scheunen und Wirtschaftsgebäude machte man sich bis in die 80er Jahre keine Gedanken. Erst als deutlich wurde, dass immer mehr Menschen den eigentlichen Ort verließen um sich ein neues Haus am Ortsrand zu bauen und die sozialen Probleme aufgrund von Überalterung und zunehmendem Verfall des Wohnumfelds sichtbar wurden, bemühte man sich mit staatlicher Unterstützung um die alte Bausubstanz. „Neue Besen kehren gut“, und so kam es, dass bereits ein Jahr nach der Amtsübernahme des neuen Bürgermeistersdie Gemeinde in das Forschungsprogramm „Städtebauliche Dorferneuerung“ des Bundes  aufgenommen wurde.

Dies sollte sich als Glücksfall erweisen, denn bereits ein Jahr später gab auch das Land Baden Württemberg ausreichend Fördermittel, die sich im Laufe der Zeit auf mehr als 3 Mio Euro summieren sollten. Zahlreiche Gebäude konnten gerettet, Wohnungen modernisiert und Scheunen zu Wohnzwecken umgebaut werden. Auch die Straßen, Kanäle und die Versorgungsleitungen wurden erneuert und störende landwirtschaftliche Betriebe ausgesiedelt.

Die Wohnqualität kehrte zurück und so wuchs die Bevölkerungszahl in wenigen Jahren um 10 %, ohne dass zusätzliches Land verbaut wurde. Auch nach Abschluss der Sanierungsprogramme im Jahr 2004 waren sich die Verantwortlichen darüber einig, dass die Pflege des Altortes und die Überprüfung der Entwicklungsziele eine Daueraufgabe ist und so kam es, dass man auch mit dem Förderantrag für das „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ Erfolg hatte und damit bau– und sanierungswilligen Mitbürgern ein Angebot unterbreiten konnte.

Als eine der kleinsten Gemeinden des Landkreises Heilbronn hat Siegelsbach eine beachtliche, moderne Infrastruktur mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Mit einem überdurchschnittlichen Angebot an Arbeitsplätzen lohnt es sich, in der Gemeinde zu wohnen und zu arbeiten. Der Wohnwert der attraktiven Kraichgaugemeinde steigert sich zusätzlich durch eine malerische Einbindung in die Landschaft am Rande des Fünfmühlentales mit einer Vielzahl an Naherholungsmöglichkeiten, ein aktives Vereinsleben und eine gute Erreichbarkeit über die Autobahnanschlußstelle Bad Rappenau Bonfeld.

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