Müllmarkenverkauf beginnt am 1. Dezember - keine Gebührenerhöhung

Die Müllmarken und Banderolen für 2018 können ab Freitag, 1. Dezember 2017 in folgenden Verkaufsstellen erworben werden:
Bürgerbüro, Wagenbacher Straße 4a, 74936 Siegelsbach
Die Gebühren sind seit dreizehn Jahren nicht erhöht und betragen:

Bezeichnung Gebühr
40-l-Restmüllmarke 20,00 €
60-l-Restmüllmarke 30,00 €
80-l-Restmüllmarke 40,00 €
120-l-Restmüllmarke 60,00 €
240-l-Restmüllmarke 120,00 €
40-l-Banderole 1,00 €
60-l-Banderole 1,50 €
80-l-Banderole 2,00 €
120-l-Banderole 3,00 €
240-l-Banderole 6,00 €
60-l-Bioabfallmarke 18,00 €
80-l-Bioabfallmarke 24,00  €
120-l-Bioabfallmarke 36,00 €
240-l-Bioabfallmarke 72,00 €
50-l-Abfallsack für Restmüll 2,80 €
60-l-Sack für Gartenabfälle 1,50 €

Banderolen aus 2017 gelten das ganze Jahr 2018. Im Dezember 2017 können auch schon Banderolen für 2018 verwendet werden. Abfallsäcke für Restmüll und Säcke für Gartenabfälle gelten über den Jahreswechsel hinaus. Ab Januar 2018 werden nur Abfallbehälter mit neuer Marke oder gültiger Banderole geleert. Bitte kaufen Sie rechtzeitig die neuen Marken und Banderolen für das Jahr 2018. Neben der Mengengebühr (Jahresmarke, Banderole) wird noch eine Grundgebühr durch besonderen Bescheid erhoben. Auch diese Grundgebühr ist seit dreizehn Jahren unverändert. Die Rechnungen gehen den Grundstückseigentümern voraussichtlich im März 2018 zu.

Abfallkalender 2018 demnächst in Ihrem Briefkasten
Bis Ende Dezember 2017 wird der Abfallkalender für das Jahr 2018 wieder an alle Haushalte verteilt. Der Kalender enthält weiterhin zwei Sperrmüllgutscheine, alle Sammeltermine sowie die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe und der Entsorgungszentren Eberstadt und Schwaigern-Stetten. Alle Abfuhrtermine 2018 sind auch in der Smartphone-App oder zum Jahreswechsel auf unserer Homepage www.landkreis-heilbronn.de zu finden. Die Verkaufsstellen für Müllmarken, Banderolen und Abfallsäcke sind ebenfalls aufgeführt.

Kaufen Sie rechtzeitig die neuen Jahresmarken und Banderolen
Die Müllgefäße müssen ab Januar 2018 mit einer neuen Müllmarke oder Banderole versehen sein. Geleert werden nur Gefäße mit richtiger Marke oder Banderole. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, welches Volumen Ihre Tonne hat. Sie können sich an der Marke für das Vorjahr orientieren, außerdem steht das Volumen auf dem Deckel. Banderolen aus 2017 gelten auch 2018 weiter. Gebührenmarken erhalten Sie bereits jetzt bei den Verkaufsstellen Ihrer Gemeinde.

Winterfeste Abfalltonne
In der kalten Jahreszeit kann es vorkommen, dass die Müllwerker trotz mehrmaliger Versuche nur einen Teil des Mülls entleeren können - der Rest ist einfach an die Tonnenwand angefroren. Daher ist es wichtig, keinen nassen Abfall in die kalte Abfalltonne zu geben. Legen Sie den Boden der Tonne mit Papier oder leichtem Karton aus, dies hilft Feuchtigkeit aufzusaugen. Achten Sie darauf, dass der Tonnendeckel wegen Überfüllung nicht offen steht. Durch die Öffnung gelangt Regen oder Schnee und führt zur Vereisung des Inhalts.
Besonders gefährdet im Winter ist die Biotonne. Der Abfallwirtschaftsbetrieb gibt folgende Tipps um das Anfrieren des Biomülls im Abfallgefäß zu vermeiden:
- Vorsortiergefäß und Biotonne mit einigen Lagen Zeitungspapier auslegen.
- Feuchte Abfälle nach Möglichkeit antrocknen lassen. Nur nasse Abfälle können gefrieren.
- Den Biomüll in Zeitungspapier einschlagen, sodass kleine „Päckchen“ entstehen.
- Nicht gepresste Abfälle frieren schwerer fest. Das Luftpolster zwischen den einzelnen Produkten reduziert die Kälte in der Tonne. Deswegen gilt, Abfälle nicht in die Tonne drücken.
- Wer einen Balkon oder Garten besitzt, kann den Biomüll auch für ca. 1 Stunde ins Freie stellen, bevor er in die Tonne gegeben wird. Abgekühlter Biomüll friert in der Tonne nicht mehr an, wenn es keine Verdunstung mehr gibt.
- Optimal ist das Unterstellen der Biotonne an einem frostgeschützten Platz wie z.B. Garage oder Scheune. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Biotonne kältegeschützt unterstellen und das Gefäß erst kurz vor der Abfuhr zur Abholung bereitstellen.
Ein absolut funktionierendes Patentrezept zur Vermeidung von angefrorenem Biomüll gibt es nicht, doch wer die o.g. Tipps berücksichtigt, sollte vor bösen Überraschungen am Leerungstag weitgehend verschont bleiben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das eingesetzte Abfuhrpersonal schon aus Zeitgründen nicht jedes angefrorene Abfallgefäß einer Sonderbehandlung unterziehen kann und eingefrorene Behälter keinen Reklamationsgrund darstellen. Auch muss das mehrfache starke Aufschlagen der Tonne an der Schüttung unterbleiben, da durch die Kälte spröde gewordene Kunststoffe dazu neigen zu splittern oder zu reißen.
Landratsamt Heilbronn
Abfallwirtschaftsbetrieb

(Erstellt am 29. November 2017)